Unified Computing

Beschreibung

Als noch unbekannter Hersteller im Server Business, hat Cisco im Jahre 2009 ein ganz neues Serverkonzept auf den Markt gebracht. Innerhalb kürzster Zeit hat sich Cisco mit dem Unified Computing System (UCS) unter den Top-3 der Bladesystem Hersteller etablieren können. Cisco hatte den Vorteil, keine Altlasten an Blade/Server-Architekturen schützen und wahren zu müssen. Deshalb war Cisco in der Lage, die Unified-Computing-Vision aggressiv mit zahlreichen Innovationen zu verfolgen, welche differenzierte Vorteile in Bereichen bieten, die die Möglichkeiten der traditionellen Blade Server deutlich übersteigen.

 

Konzept

Das Unified Computing System von Cisco integriert ein Unified Network Fabric mit niedriger Latenz mit x86-Servern der Enterprise-Klasse und erzeugt dadurch eine integrierte, skalierbare Multi-Chassis-Plattform, auf der alle Ressourcen einer einheitlichen Management Domain angehören. Ein einzelnes System kann auf bis zu 40 Chassis, 320 Rechenknoten und Tausende virtueller Geräte skaliert werden.

Das Unified Computing System macht Rechenzentrumserver dynamischer und agiler. Die Server-Identität (MAC/WWN-Adressierung, Firmware und BIOS-Revisionen, Netzwerk/Speicher-Konnektivitätsprofile und -regeln) kann dynamisch versorgt oder auf jeden physischen Server innerhalb des Systems migriert werden. Angesichts der sich rasch wandelnden Bedürfnisse eines modernen Rechenzentrums schafft das UCS eine sehr dynamische und nahtlose Integration der Netzwerk- und Speicherressourcen. Neue Rechenressourcen lassen sich „just in time“ einsetzen. Herkömmliche physische und virtuelle Workloads können ungeachtet der physischen Konnektivität über Remote Management leicht zwischen den Servern migriert werden. Dank der integrierten Architektur verbessert das Unified Computing System die Verfügbarkeit, die Sicherheit, die Agilität und die Leistung.

UCS-Components-Schema 

Das Unified Computing System beruht auf dem Grundkonzept einer Stateless-Compute-Infrastruktur. Dank dieser Grundlage können die Kunden Arrays von Rechenressourcen implementieren, die sie einmal an eine virtualisierte Infrastruktur anschliessen, und dadurch eine breite Palette an Kundenanforderungen mit minimalen Servermanipulationen abdecken. Das dadurch entstehende Services-Modell enthält eine Platform as a Service (PaaS) und eine Infrastructure as a Service (IaaS) mit der Möglichkeit des Übergangs auf ein Cloud-Computing-Modell. Cisco führt dieses Modell auf eine höhere Ebene, indem die Virtualisierung nicht auf den Server innerhalb eines Hypervisors beschränkt bleibt, sondern auch auf die eigentlichen Input/Output-Verbindungen in die Schalt- und Speichernetzwerke des Rechenzentrums ausgedehnt wird.

 

Lösung

Als Cisco Partner welcher sich unter Anderem auf UCS spezialisiert hat, beraten wir Sie sehr gerne bei der Vereinheitlichung Ihres Datacenters. Wagen Sie gemeinsam mit uns den Schritt zur Standardisierung und Entkopplung Ihrer Datacenter Ressourcen, weg von der effektiven Server Physik hin zu einer Stateless-Compute-Infrastruktur.  

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